Zum heutigen Untersuchungsausschuss 5/1 erklärt der Obmann der LINKEN im Untersuchungsausschuss Christian Görke:
Der Zeuge Dr. Keunecke erklärte heute, dass seine gutachterliche Stellungnahme auf einer „löchrigen Grundlage“ basierte, die innerhalb kürzester Zeit (14 Tage) erstellt wurde.
Entscheidend für die hohe Wertermittlung war lediglich eine Gesprächsnotiz mit der damaligen Baudezernentin der Stadt Potsdam über die mögliche Bebaubarkeit der Fläche. Diese Notiz wurde lediglich per e-mail ohne Unterschrift bzw. Autorisierung übermittelt.
Damit steht dieses zentrale Gutachten, mit der die Opposition die Einsetzung des Untersuchungsausschusses begründet hatte, auf tönernen Füßen. Die bisherigen Bewertungen der Opposition zum gigantischen Wert der Immobilie von 25 Mio. € haben sich als Luftnummer erwiesen.